Macrium Reflect Free im selbstversuch

Der Hersteller Macrium ist mir bereits öfter über den weg gelaufen. Meist in Kombination mit der Aufgabenstellung Festplatten zu klonen. Diesmal möchte ich aber die Backuplösung Macrium Refelct Free testen. In einigen Foren und von Bekannten habe ich in der letzten Zeit nur gutes gehört. Daher wollte ich mir das Produkt näher anschauen.

Macrium Refelct gibt es in mehreren Varianten. Für den Heimanwender gibt es zwei Varianten die Interessant sind. zuerst die abgespeckte Free Version und die Home Edition. Hier ein kleiner Auszug aus der Feature Liste. Eine Vollständige Liste gibt es auf dieser Seite.

Macrium Reflect Features
Macrium Reflect Feature Übersicht

Wie so oft musste für meine Tests mein Vaio Notebook herhalten. Das habe ich erst vor kurzem auf Windows 10 aktualisiert und noch keine Datensicherung eingerichtet. Denn die landläufige Meinung „Backups ist was für Feiglinge“ kann ich nicht teilen 🙂 „Macrium Reflect Free im selbstversuch“ weiterlesen

Symantec Backup Exec VFF-Fehler beim Öffnen….

Zur Abwechslung eine Fehlermeldung von Symantec Backup Exec 2012. Mir ist völlig unverständlich wie das bei Symantec sein kann… Zu allem Überfluss Funktioniert die Symantec Knowledge Base auch nicht mehr richtig. Da die Links teilweise auf Veritas Seiten verweisen die nicht vorhanden sind…

Beispiel für einen der verlinkten Artikel
Beispiel für einen der verlinkten Artikel

Also ist google der Beste Freund. Hier also meine Lösung für das Problem:

Symantec-V-79-57344-759
Symantec-V-79-57344-759

Hier in Textform die komplette Meldung:
Sichern- \\SBS2011.A——–S.local\Microsoft Information Store\Mailbox Database 2012073014
V-79-57344-759 – Kann den Vorgang aus folgenden Gründen nicht abschließen: VFF-Fehler beim Öffnen. Dies kann durch zu wenig Arbeitsspeicher oder Datenträgerressourcen verursacht werden.

Hier die Daten meines System das den Fehler verursacht:
– Microsoft Small Business Server 2011, incl. aller Windows Updates zum Stichtag
– Symantec Backup Exec Small Business 2012 incl. aller Updates

Die VSS Ausnahme kann ignoriert oder per Dummy umgangen werden. Das Team von Server-Eye hat bereits angekündigt das der Fehler in der kommenden Version behoben sein wird.

Der erste Lösungsansatz den ich verfolgt hatte stammt aus dem Symantec Forum (leider habe ich nicht mehr den Thread dazu)

Es soll ein neuer Registry wert gesetzt werden


Key: HKLM\SOFTWARE\Symantec\Backup Exec For Windows\Backup Exec\Engine\Exchange
Value: OnHostTemp
Type: String
als Wert einen entsprechenden Pfad C:\Temp

Dies brachte am nächsten Tag die gleiche Fehlermeldung zum Vorschein. Also habe ich die Änderungen rückgängig gemacht.
Mit dem Support von Symantec wollte ich mich nicht abquälen und habe ich weiter in Netz gestöbert.
Der Artikel von Mike Graham brachte dann die Lösung. Ich habe allerdings einen höheren Wert genommen.


Key: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\VirtFile
Value: VFF Extended Timeout
Type: DWORD
Ich habe einen Wert von 600 eingetragen

Neu erstellter Registry Schlüssel
Neu erstellter Registry Schlüssel

Einen Tag später lief meine Sicherung wieder Fehlerfrei. Eine Anmerkung noch, nach dem Ändern der Registry-Schlüssel habe ich jeweils die Symantec-Dienste neu gestartet. Ob dies nötig ist kann ich nicht sagen.

Datensicherung eines USB-Stick erstellen mit USB Image Tool

USB Image Tool
USB Image Tool

Ich habe mir für meine tägliche arbeit mehrere USB-Sticks zusammengebastelt und immer „am Mann“. Darauf befinden sich zusammengestellte Softwarepakete, portable Anwendungen oder auch ganze Boot-Systeme. Diese muss ich natürlich auch von Zeit zu Zeit Updaten. Da solche Eingriffe nicht ganz unproblematisch sind sichere ich die entsprechenden Sticks vorher. In diesem Artikel zeige ich wie eine Sicherung mit USB Image Tool erstellt wird.

„Datensicherung eines USB-Stick erstellen mit USB Image Tool“ weiterlesen

Umzug von Outlook 2003 nach Outlook 2007 oder 2010

In der letzten Zeit habe ich einige Windows XP durch Windows 7 Systeme ersetzt und musste dadurch auch Outlook auf die neuen Rechner umziehen. Dies ist nicht schwer, aber etwas Handarbeit ist nötig. Hier habe ich mal einen kompletten Vorgang festgehalten Wie Outlook 2003  von einem Windows XP Rechner auf ein neues Windows 7 System mit Outlook 2010 umzieht. Diese Vorgehensweise kann auch dazu verwendet werden wenn Outlook auf einen neuen Rechner umziehen soll.

Für den Umzug benötigen wir die persönliche .pst-Datei in der Mails, Anhänge, Kontakte, Adressen, Kalender, Termine, Notizen, lokale Ordner, Unterordner und die  Aufgabenlisten gespeichert sind. Die zugehörige Archive.pst in der Outlook die Archivierten-Elemente speichert und ein paar Windows-Registry-Einträge für die E-Mail-Konten. Wichtig: Es werden keine Passwörter exportiert! Diese müssen später wieder eingegeben werden. Mit entsprechenden Tools ist es natürlich möglich die Passwörter z.B. für den Mail-Account auszulesen sollte man diese zwischenzeitlich vergessen haben.

Schritt 1 – Wo finde ich die .pst-Datei?

Hier der Standardpfad der .pst-Datei. BENUTZER muss durch den eigenen Benutzernamen ersetzt werden.

Windows Version Pfad
Windows XP C:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZER\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Microsoft\Outlook
Windows Vista
Windows 7
C:\Users(Benutzer)\BENUTZER\AppData\Local\Microsoft\Outlook

„Umzug von Outlook 2003 nach Outlook 2007 oder 2010“ weiterlesen

Upgrade auf Windows 7 Professional (x64)

Ich hatte mich schon eine ganze Weile darum gedrückt, den Rechner meiner Frau auf Windows 7 um zu stellen. Doch da nun auch auf ihrer Arbeitsstelle die Workstations auf Windows 7 umgestellt wurden sollte nun auch zu Hause Windows 7 Professional installiert werden. Da bei der Anschaffung bereits darauf geachtet wurde das der Vista Nachfolger Problemlos laufen sollte, konnte nun das Upgrade auf Windows 7 erfolgen.

Wie anhand der Hardwaredaten zu erkennen handelt es sich um mehr als ein Standardrechner. Das liegt zum einen darin das der PC Privat sowie als Heimarbeitsplatz genutzt wird. Mit den 2GB unter Windows XP war das System ausreichend bestückt. Für Windows 7 in Verbindung mit einer VM aber nicht mehr ausreichend Dimensioniert. Praktischer weise hatte ich von diesen Riegeln noch einen 2GB-Kit. Ja, andere tun es auch allerdings mische ich nicht gerne Speicherriegel. Auch wenn das heute  fast Problemlos klappt im Gegensatz zu früheren Zeiten. Ein weiterer wichtiger Punkt den es bei einem solchen Vorhaben gibt: Die Vorherige Prüfung ob Hardware und Software kompatibel  mit dem neuen Betriebssystem sind. Möchte man den XP Mode nutzen oder eine VM Betreiben muss eine entsprechende Lizenz vorhanden sein. Für den XP-Mode in Verwendung mit Virtual PC ist eine Windows XP Professional Lizenz nötig. XP Home gehört offiziell nicht zu den Unterstützten Gastsystemen. Probleme können hier, Scanner, Drucker oder Chipkartenleser (z.B. für Onlinebanking) machen.

Facts:

Mainboard GigaByte GA-EP35-DS4
Arbeitsspeicher 2x Kingston HyperX 2 GB DDR2-1066 Kit
Prozessor Intel  Core 2 Duo E6750 (4M Cache, 2.66 GHz, 1333 MHz FSB)
CPU-Kühler ASUS Silent Knight 2 (Test bei Computerbase)
Grafikkarte ASUS EAH3650 SILENT/HTDI
Festplatte Seagate Barracuda 250 GB (ST3250410AS)
DVD-Laufwerk LiteOn LH-20A1L
Netzteil Enermax Liberty 400Watt (80Plus Zertifiziert)
Gehäuse Chieftec Miditower (BH-02B-B-B)
Zusätzliche Lüfter Papst 3412/N2GLLE
Monitor Samsung SyncMaster 226BW
Tastatur Enermax Aurora Premium (Silber)
Maus Logitech MX 518

Ziel war es das System möglichst schnell und ohne größeren Aufwand umzustellen. Vorteil hier die Markenhardware! Wer schon mal für 08/15 PC’s auf der Suche nach Treibern war kennt diese Problematik sicher, auch wenn es heute Tools wie DeviceDoctor gibt die es einem deutlich erleichtern. Weiterhin wollte ich um die Datenübernahme so bequem wie möglich zu gestalten das System einfach in ein virtuelles System umwandeln. So kann nach der Installation von Windows 7 auf das komplette Windows XP  System zugegriffen und gearbeitet werden.  „Upgrade auf Windows 7 Professional (x64)“ weiterlesen

DriveImage XML – kostenlose Backuplösung

Mit DriveImage XML aus dem Hause Runtime Software erhalten Sie eine für Privatanwender kostenlose Backuplösung. Mit DriveImage XML können Sie Ihre komplette Festplatte sichern und im Notfall wiederherstellen. Die übersichtliche Programmoberfläche ist nur in englischer Sprache verfügbar, was aber kein Problem darstellt. Eine Notfall-CD oder DVD lässt sich mit dem bereitgestellten BartPE Plugin leicht erstellen. Inkrementelle- /differenzielle Backups sind mit DriveImage XML nicht möglich.

Für unser Backup brauchen wir eine zweite Festplatte! Denn sollte die Festplatte beschädigt, zerstört oder gestohlen werden, so wären die Daten und das dazu gehörige Backup nicht mehr vorhanden. Als Backupmedium eignet sich im Heimbereich eine USB-,  externe SATA-Festplatte oder auch ein NAS-Laufwerk. Die SATA-Festplatte bietet dabei die schneller Übertragungsgeschwindigkeit (USB 3.0 nicht berücksichtigt) und damit auch die kürzere Backupzeit. Allerdings kostet ein solches Laufwerk etwas mehr und der PC muss über eine externe-SATA Schnittstelle verfügen. Wer also nur gelegentliche Backups seines Systems machen möchte, kann ruhig zu einer USB-Festplatte greifen. Bei einem NAS Laufwerk sollte man unbedingt darauf achten, dass es per Gigabit-Ethernet angeschlossen ist, sonst dauert der Backupvorgang deutlich länger.

DriveImage XML ist darauf ausgelegt, komplette Partitionen zu sichern . Einzelne Ordner oder Dateien lassen sich also nicht sichern. Für diesen Zweck würde ich zu DirSync oder besser Cobian Backup raten. Natürlich lassen sich einzelne Dateien oder ganze Ordner wiederherstellen.

„DriveImage XML – kostenlose Backuplösung“ weiterlesen