Macrium Reflect Free im selbstversuch

Der Hersteller Macrium ist mir bereits öfter über den weg gelaufen. Meist in Kombination mit der Aufgabenstellung Festplatten zu klonen. Diesmal möchte ich aber die Backuplösung Macrium Refelct Free testen. In einigen Foren und von Bekannten habe ich in der letzten Zeit nur gutes gehört. Daher wollte ich mir das Produkt näher anschauen.

Macrium Refelct gibt es in mehreren Varianten. Für den Heimanwender gibt es zwei Varianten die Interessant sind. zuerst die abgespeckte Free Version und die Home Edition. Hier ein kleiner Auszug aus der Feature Liste. Eine Vollständige Liste gibt es auf dieser Seite.

Macrium Reflect Features
Macrium Reflect Feature Übersicht

Wie so oft musste für meine Tests mein Vaio Notebook herhalten. Das habe ich erst vor kurzem auf Windows 10 aktualisiert und noch keine Datensicherung eingerichtet. Denn die landläufige Meinung „Backups ist was für Feiglinge“ kann ich nicht teilen 🙂 „Macrium Reflect Free im selbstversuch“ weiterlesen

Wake on Lan, Rechner von NAS aus starten

Es gibt immer mal wieder die Aufgabenstellung einen Rechner aus der Ferne auf zu wecken. Das lässt sich recht einfach per WOL realisieren. Bei Andi nutzen wir das um Rechner im Laden/Büro von zuhause aus starten zu können. Auch ich und einige meiner Kumpels nutzen das Script um damit unsere PCs, Server oder NAS auf zu wecken die nicht im 24/7 Betrieb laufen.

Wake On Lan:

Dabei handelt es sich um einen Standard der auf das ACPI zugreift. Damit das Aufwecken des System funktioniert muss dieses im Bios und den Energieoptionen der Netzwerkkarte konfiguriert werden.

Hier ein Beispiel aus der Praxis:

Möchte einer der Mitarbeiter von zuhause oder einer Messe aus sich auf einen der Rechner im Büro Aufschalten, wählt er sich zuerst per VPN in das Firmennetzwerk ein. Über die Webseite wird der gewünschte Rechner gestartet. Das System kann dann per Remote Desktop Verbindung genutzt werden.

Damit nach der Rechner nach getaner Arbeit ausgeschaltet werden kann haben wir ein Script auf dem Desktop mit dem der Rechner herunter gefahren werden kann. Da per RDP-Verbindung dies nicht über die Grafische Oberfläche möglich ist.

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Per Powershell Exchange Postfach als .pst-Datei exportieren und importieren

Möchte man ein Postfach als .pst-Datei exportieren kann man dazu z.B. Outlook verwenden oder man nimmt die Powershell, genauer gesagt die Exchange Managemet Shell oder lädt sich die entsprechenden CMDlets in die Powershell.

Mailbox Export

In meinem Beispiel exportiere ich ein Postfach auf einem Server 2012 R2 mit Exchange 2013. Je nach Umgebung sollte man vorher prüfen ob für den Export ausreichend Platz vorhanden ist So manches Postfach ist größer als gedacht.

Der Befehl für einen Export ist simpel, eine Vollständige Übersicht der Parameter gibt in diesem TechNET-Artikel.


New-MailboxExportRequest -Mailbox POSTFACH -Filepath ZIEL

Postfach: Gültige Werte sind Alias, Anzeigename oder SMTP-Adresse
ZIEL: Ein Ziel per UNC Pfad Angeben

Der zusammengesetzte Befehl lautet in meinem Fall so:


New-MailboxExportRequest -Mailbox info –FilePath \\localhost\work\info.pst

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Symantec Backup Exec VFF-Fehler beim Öffnen….

Zur Abwechslung eine Fehlermeldung von Symantec Backup Exec 2012. Mir ist völlig unverständlich wie das bei Symantec sein kann… Zu allem Überfluss Funktioniert die Symantec Knowledge Base auch nicht mehr richtig. Da die Links teilweise auf Veritas Seiten verweisen die nicht vorhanden sind…

Beispiel für einen der verlinkten Artikel
Beispiel für einen der verlinkten Artikel

Also ist google der Beste Freund. Hier also meine Lösung für das Problem:

Symantec-V-79-57344-759
Symantec-V-79-57344-759

Hier in Textform die komplette Meldung:
Sichern- \\SBS2011.A——–S.local\Microsoft Information Store\Mailbox Database 2012073014
V-79-57344-759 – Kann den Vorgang aus folgenden Gründen nicht abschließen: VFF-Fehler beim Öffnen. Dies kann durch zu wenig Arbeitsspeicher oder Datenträgerressourcen verursacht werden.

Hier die Daten meines System das den Fehler verursacht:
– Microsoft Small Business Server 2011, incl. aller Windows Updates zum Stichtag
– Symantec Backup Exec Small Business 2012 incl. aller Updates

Die VSS Ausnahme kann ignoriert oder per Dummy umgangen werden. Das Team von Server-Eye hat bereits angekündigt das der Fehler in der kommenden Version behoben sein wird.

Der erste Lösungsansatz den ich verfolgt hatte stammt aus dem Symantec Forum (leider habe ich nicht mehr den Thread dazu)

Es soll ein neuer Registry wert gesetzt werden


Key: HKLM\SOFTWARE\Symantec\Backup Exec For Windows\Backup Exec\Engine\Exchange
Value: OnHostTemp
Type: String
als Wert einen entsprechenden Pfad C:\Temp

Dies brachte am nächsten Tag die gleiche Fehlermeldung zum Vorschein. Also habe ich die Änderungen rückgängig gemacht.
Mit dem Support von Symantec wollte ich mich nicht abquälen und habe ich weiter in Netz gestöbert.
Der Artikel von Mike Graham brachte dann die Lösung. Ich habe allerdings einen höheren Wert genommen.


Key: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\VirtFile
Value: VFF Extended Timeout
Type: DWORD
Ich habe einen Wert von 600 eingetragen

Neu erstellter Registry Schlüssel
Neu erstellter Registry Schlüssel

Einen Tag später lief meine Sicherung wieder Fehlerfrei. Eine Anmerkung noch, nach dem Ändern der Registry-Schlüssel habe ich jeweils die Symantec-Dienste neu gestartet. Ob dies nötig ist kann ich nicht sagen.

Active-Directory-Papierkorb aktivieren, AD-Elemente wiederherstellen

In der Artikelserie Aufbau eines AD mit Windows Server 2008R2 aktivieren wir heute den AD Papierkorb. Dieser ist Standardmäßig deaktiviert und muss manuell aktiviert werden. Microsoft sieht nicht vor den Papierkorb wieder zu deaktivieren.

Wer die anderen Artikel gelesen hat, der hat mitbekommen das ich bei dem Low-Budget Project keine teuere Datensicherungssoftware einsetzen kann, die AD Elemente Granular zurücksichern kann (z.B. Symantec BackupExec). Der Praktische nutzen des AD Papierkorb ist, dass ein gelöschtes Objekt Vollständig wiederhergestellt werden kann. Benutzer werden mit ihren Berechtigungen und Gruppenmitgliedschaften wiederhergestellt. Ganze OUs mit deren Inhalten.

Damit der AD Papierkorb eingerichtet werden kann muss unsere Domain mindestens die Version „Server 2008R2“ Neudeutsch Forrest Funcional Level besitzen. Damit werden die gelöschten Objekte Standardmäßig 180 Tage gespeichert.

Der Papierkorb wird auf dem Schemata Master aktiviert. In Meiner AD infrastruktur gibt es nur einen Server und daher ist er automatisch der Schemata -Master. In einer größeren Umgebung müssen wir erst den Schemata Master ermitteln. Dazu einfach die Powershell öffnen und mit dem Befehl netdom query fsmo Anzeigen lassen.

netdom query fsmo
Betriebsmasterrollen per Powershellbefehl abfragen

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