Festplatten – sicher löschen

In diesem kleinen Tutorial zeige ich Euch, wie Ihr eine komplette Festplatte oder Partition sicher löschen könnt. Ich verwende dazu DBAN (Darik’s Boot and Nuke) als Boot-CD Möglichkeit oder unter Windows WipeDisk. Ein einfaches Formatieren der Festplatte reicht nicht aus um Daten nachhaltig zu löschen! Gerade wenn man alte Computer oder Festplatten verkauft oder entsorgt, sollte darauf geachtet werden, dass sich keine Daten mehr darauf  befinden die unbefugte Dritte einsehen könnten.
Um die Daten sicher zu löschen reicht ein einfaches Überschreiben mit  einem einfachen Bitmuster aus! Es muss also nicht mit Militärstandards oder sonstigen Methoden gearbeitet werden. In diesem Bericht bei Heise wird über eine wissenschaftliche Studie zu diesem Thema berichtet. In dieser Studie war es auch mit forensischen Mitteln nicht mehr möglich, komplette Daten wiederherzustellen.

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Was ist eine .iso-Datei und wie brenne ich daraus eine CD/DVD

Hier möchte ich zeigen, was es mit .iso-Dateien auf sich hat und wie man daraus eine CD oder DVD brennt.

Eine .iso-Datei ist ein Speicherabbild einer CD, DVD oder Blu-Ray Disc. Dabei handelt es sich bei einer .iso-Datei nicht um ein gepacktes Archiv wie  bei Winrar- oder 7z-Datei (auch wenn beide Programme das Extrahieren dieser Images unterstützen). Eine Iso-Datei ist ein exaktes Abbild aller  Sektoren eines Datenträgers, daher ist die ISO-Datei genau so groß wie die Menge der zu schreibenden Daten.
Mit Tools wie IsoBuster oder WinIso lässt sich der Inhalt einer ISO-Datei betrachten, teilweise auch bearbeiten und verändern und auf die Festplatte extrahieren.
Eine weitere Möglichkeit ist mittels virtuellen Laufwerken wie Virtual CloneDrive oder den Daemon Tools das Abbild zu verwenden und es so zu nutzen, als würde die CD oder DVD in physikalischer Form vorliegen.
Weiterhin verwenden virtuelle Maschinen wie z.B. VirtualBox, VM-Ware oder Microsofts Hyper-V solche Images, um damit z.B. das Betriebssystem oder Zusatzprodukte zu installieren.

ISO-Dateien werden z.B. bei Linux-Distributionen wie Ubuntu, Knoppix oder Fedora verwendet. Aber auch Anwendungssoftware wie OpenOffice oder die Open Source-DVD werden als .iso-Datei zum download angeboten. Hier möchte ich nun mit den 3 wohl gängigsten Brenn-Programmen zeigen, wie man eine CD/DVD brennt. „Was ist eine .iso-Datei und wie brenne ich daraus eine CD/DVD“ weiterlesen

DriveImage XML – kostenlose Backuplösung

Mit DriveImage XML aus dem Hause Runtime Software erhalten Sie eine für Privatanwender kostenlose Backuplösung. Mit DriveImage XML können Sie Ihre komplette Festplatte sichern und im Notfall wiederherstellen. Die übersichtliche Programmoberfläche ist nur in englischer Sprache verfügbar, was aber kein Problem darstellt. Eine Notfall-CD oder DVD lässt sich mit dem bereitgestellten BartPE Plugin leicht erstellen. Inkrementelle- /differenzielle Backups sind mit DriveImage XML nicht möglich.

Für unser Backup brauchen wir eine zweite Festplatte! Denn sollte die Festplatte beschädigt, zerstört oder gestohlen werden, so wären die Daten und das dazu gehörige Backup nicht mehr vorhanden. Als Backupmedium eignet sich im Heimbereich eine USB-,  externe SATA-Festplatte oder auch ein NAS-Laufwerk. Die SATA-Festplatte bietet dabei die schneller Übertragungsgeschwindigkeit (USB 3.0 nicht berücksichtigt) und damit auch die kürzere Backupzeit. Allerdings kostet ein solches Laufwerk etwas mehr und der PC muss über eine externe-SATA Schnittstelle verfügen. Wer also nur gelegentliche Backups seines Systems machen möchte, kann ruhig zu einer USB-Festplatte greifen. Bei einem NAS Laufwerk sollte man unbedingt darauf achten, dass es per Gigabit-Ethernet angeschlossen ist, sonst dauert der Backupvorgang deutlich länger.

DriveImage XML ist darauf ausgelegt, komplette Partitionen zu sichern . Einzelne Ordner oder Dateien lassen sich also nicht sichern. Für diesen Zweck würde ich zu DirSync oder besser Cobian Backup raten. Natürlich lassen sich einzelne Dateien oder ganze Ordner wiederherstellen.

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Windows Vista Benutzerkontensteuerung (UAC) deaktivieren

Mit Vista wurde ein neues Sicherheitsfeature eingeführt. Die Benutzerkontensteuerung (User Account Control) soll die Sicherheit des Systems erhöhen. Diese sinnvolle Erweiterung hat allerdings auch Nachteile. Da Sie zustimmen müssen, wenn ein Programm mit höheren Rechten ausgeführt wird, schränkt das bestimmte Anwendungen ein, z.B. einen zeitgesteuerten Dienst. Nervig ist es bei Programmen, die Sie täglich verwenden, ständig den „Fortsetzen“ Dialog zu bestätigen.

Hier zeige ich, wie Sie die Benutzerkontensteuerung deaktivieren und das Benachrichtigungssymbol ausblenden. Das Deaktivieren der Benutzerkontensteuerung stellt ein Sicherheitsrisiko da! Sie sollten, wenn Sie aus welchem Grund auch immer die Benutzerkontensteuerung deaktiviert haben, diese anschließend wieder aktivieren!

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Portweiterleitung einrichten

Portweiterleitung einrichten (Port Forwarding)

Damit unser Rechner oder genauer gesagt ein bestimmter Dienst auch hinter der sich im Router befindlichen Firewall von außen erreichbar ist, muss der Port vom DSL-Router an den entsprechenden Rechner weitergeleitet werden. Wie man dieses Port Forwarding einrichtet zeige ich Ihnen hier. Wir müssen dazu wissen, welchen Port wir von außen erreichbar machen wollen, auf welchen Rechner dieser Port weitergeleitet werden soll und welche Protokolle verwendet werden. Hier unterscheidet man zwischen TCP, UDP oder beide in Kombination.

Da diese Weiterleitung statisch arbeitet, sollte man entweder mit festen IP-Adressen arbeiten oder, sofern es der Router unterstützt, anhand des DHCP-Server mit Hilfe der MAC-Adresse eine immer gleiche IP-Adresse vergeben.

Sicherheit:

Jeder offene Port macht das System angreifbar von außen. Es sollten also immer nur die absolut benötigten Ports geöffnet und weitergeleitet werden. Weiterhin sollten bei dem entsprechenden Dienst, der bereitgestellt wird, auf  Programm- bzw. Sicherheitsupdates geachtet werden und schnellstmöglich diese Updates installiert werden. Viele Programmhersteller bieten hierzu einen Newsletter an.

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DynDNS Account erstellen

Hier zeige ich Ihnen wie Sie einen Account bei DynDNS.com einrichten. Der DynDNS Dienst ermöglicht es Ihnen, über einen einmaligen fest definierten Namen Ihren Rechner trotz der sich ständig ändernden IP-Adresse wiederzufinden.

Hintergrund:

Stellen Sie sich die Ihre IP als Telefonnummer vor, die sich jeden Tag ändert. Es ist nur schwer möglich, jedem täglich Ihre neue Telefonnummer mitzuteilen. Der DynDNS Dienst bietet die Möglichkeit, einen Namen zu hinterlegen unter dem Sie erreichbar sind. Sie brauchen dann niemand täglich die IP mitzuteilen sondern lediglich ihre DynDNS Adresse. Die sich nicht ändert.

Es gibt verschiedene DynDNS-Dienste. In dieser Anleitung werden wir einen Account bei dem wohl bekanntesten Dienst DynDNS.com erstellen. Ein weiterer bekannter Dienst ist z.B. No-IP.com.

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