Wake on Lan, Rechner von NAS aus starten

Es gibt immer mal wieder die Aufgabenstellung einen Rechner aus der Ferne auf zu wecken. Das lässt sich recht einfach per WOL realisieren. Bei Andi nutzen wir das um Rechner im Laden/Büro von zuhause aus starten zu können. Auch ich und einige meiner Kumpels nutzen das Script um damit unsere PCs, Server oder NAS auf zu wecken die nicht im 24/7 Betrieb laufen.

Wake On Lan:

Dabei handelt es sich um einen Standard der auf das ACPI zugreift. Damit das Aufwecken des System funktioniert muss dieses im Bios und den Energieoptionen der Netzwerkkarte konfiguriert werden.

Hier ein Beispiel aus der Praxis:

Möchte einer der Mitarbeiter von zuhause oder einer Messe aus sich auf einen der Rechner im Büro Aufschalten, wählt er sich zuerst per VPN in das Firmennetzwerk ein. Über die Webseite wird der gewünschte Rechner gestartet. Das System kann dann per Remote Desktop Verbindung genutzt werden.

Damit nach der Rechner nach getaner Arbeit ausgeschaltet werden kann haben wir ein Script auf dem Desktop mit dem der Rechner herunter gefahren werden kann. Da per RDP-Verbindung dies nicht über die Grafische Oberfläche möglich ist.

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Per Powershell Exchange Postfach als .pst-Datei exportieren und importieren

Möchte man ein Postfach als .pst-Datei exportieren kann man dazu z.B. Outlook verwenden oder man nimmt die Powershell, genauer gesagt die Exchange Managemet Shell oder lädt sich die entsprechenden CMDlets in die Powershell.

Mailbox Export

In meinem Beispiel exportiere ich ein Postfach auf einem Server 2012 R2 mit Exchange 2013. Je nach Umgebung sollte man vorher prüfen ob für den Export ausreichend Platz vorhanden ist So manches Postfach ist größer als gedacht.

Der Befehl für einen Export ist simpel, eine Vollständige Übersicht der Parameter gibt in diesem TechNET-Artikel.


New-MailboxExportRequest -Mailbox POSTFACH -Filepath ZIEL

Postfach: Gültige Werte sind Alias, Anzeigename oder SMTP-Adresse
ZIEL: Ein Ziel per UNC Pfad Angeben

Der zusammengesetzte Befehl lautet in meinem Fall so:


New-MailboxExportRequest -Mailbox info –FilePath \\localhost\work\info.pst

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Symantec Backup Exec VFF-Fehler beim Öffnen….

Zur Abwechslung eine Fehlermeldung von Symantec Backup Exec 2012. Mir ist völlig unverständlich wie das bei Symantec sein kann… Zu allem Überfluss Funktioniert die Symantec Knowledge Base auch nicht mehr richtig. Da die Links teilweise auf Veritas Seiten verweisen die nicht vorhanden sind…

Beispiel für einen der verlinkten Artikel
Beispiel für einen der verlinkten Artikel

Also ist google der Beste Freund. Hier also meine Lösung für das Problem:

Symantec-V-79-57344-759
Symantec-V-79-57344-759

Hier in Textform die komplette Meldung:
Sichern- \\SBS2011.A——–S.local\Microsoft Information Store\Mailbox Database 2012073014
V-79-57344-759 – Kann den Vorgang aus folgenden Gründen nicht abschließen: VFF-Fehler beim Öffnen. Dies kann durch zu wenig Arbeitsspeicher oder Datenträgerressourcen verursacht werden.

Hier die Daten meines System das den Fehler verursacht:
– Microsoft Small Business Server 2011, incl. aller Windows Updates zum Stichtag
– Symantec Backup Exec Small Business 2012 incl. aller Updates

Die VSS Ausnahme kann ignoriert oder per Dummy umgangen werden. Das Team von Server-Eye hat bereits angekündigt das der Fehler in der kommenden Version behoben sein wird.

Der erste Lösungsansatz den ich verfolgt hatte stammt aus dem Symantec Forum (leider habe ich nicht mehr den Thread dazu)

Es soll ein neuer Registry wert gesetzt werden


Key: HKLM\SOFTWARE\Symantec\Backup Exec For Windows\Backup Exec\Engine\Exchange
Value: OnHostTemp
Type: String
als Wert einen entsprechenden Pfad C:\Temp

Dies brachte am nächsten Tag die gleiche Fehlermeldung zum Vorschein. Also habe ich die Änderungen rückgängig gemacht.
Mit dem Support von Symantec wollte ich mich nicht abquälen und habe ich weiter in Netz gestöbert.
Der Artikel von Mike Graham brachte dann die Lösung. Ich habe allerdings einen höheren Wert genommen.


Key: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\VirtFile
Value: VFF Extended Timeout
Type: DWORD
Ich habe einen Wert von 600 eingetragen

Neu erstellter Registry Schlüssel
Neu erstellter Registry Schlüssel

Einen Tag später lief meine Sicherung wieder Fehlerfrei. Eine Anmerkung noch, nach dem Ändern der Registry-Schlüssel habe ich jeweils die Symantec-Dienste neu gestartet. Ob dies nötig ist kann ich nicht sagen.

Installation Windows Server 2008 R2 und aktivieren der Active-Directory Domänendienste

Hier der zweite Artikel zur Angekündigten Artikelserie. Aufbau einer Windows Domain. Vor der Installation des Betriebssystem müssen wir uns ein paar Gedanken über das Raid und die Partitionierung machen. Es stehen mir nur S-ATA Platten zur Verfügung deshalb habe ich mich für ein Raid 10 und aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit Raid 5 im Fehlerfall entschieden.

Eine Hot-Spare Festplatte bietet der Server nicht. Eine passende HDD liegt aber bereit. Natürlich ist dies nicht Optimal. Im Falle eines Falles werden drei Personen per Mail benachrichtigt neben dem Akustischen Warnton im Büro. Hierzu sind auch die Mitarbeiter informiert. Ich habe schon erlebt das mich Mitarbeiter angesprochen haben das der Server seit ein paar Tagen Piepgeräusche macht und ob man dies ausschalten könne? „Installation Windows Server 2008 R2 und aktivieren der Active-Directory Domänendienste“ weiterlesen

Aufbau einer Windows Domain mit Server 2008R2

Dieser Artikel ist der Anfang zu einer Artikelserie. Bei Andi gab es bisher kein Windows Domain Netzwerk. Die Anforderungen wurden mit einer Windows Arbeitsgruppe Abgebildet. Über die Jahre ist die Firma gewachsen und damit auch die Ansprüche an die Infrastruktur. Aktuell handelt sich nun um ein Netzwerk mit 6 Arbeitsplätzen, Mobilen Datenerfassungsterminals und 4 Druckern. Nun folgte der Nächste Schritt, der Aufbau einer Active Directory Umgebung. Dazu haben wir folgende Roadmap erarbeitet:

  • Vergleich Ist- und Sollzustand
  • Installation und Konfiguration des Server
  • Hochstufen zum Domaincontroller
  • Installation der benötigten Rollen und Features
  • AD Verwaltung mit entsprechenden OUs
  • Erstellen von Gruppenrichtlinien
  • Backup und Ausfallkonzept
  • Überwachung des Servers
  • Dokumentation Hard und Software
  • Verbesserungsmöglichkeiten der Infrastruktur (Erstellung eigener Roadmap)

Der Ist zustand:

Als Server in unserer Arbeitsgruppe dient ein selbst zusammen gestellter Windows 7 (x64) Rechner (läuft seit 5 Jahren ohne einen Tag Ausfall) Dieser stellt folgende Dienste Bereit:

  • SQL 2005 Express für JTL Wawi
  • Fileserver (ca. 200GB Datenvolumen)
  • Druckerfreigaben
  • Delisprint

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Windows Server 2008R2 – Zeitsynchronisierung mit einem externen NTP-Server konfigurieren

In diesem Artikel zeige ich wie man bei einem Windows Server 2008R2 einen externen NTP-(Network Time Protocol) Zeitdienst konfiguriert. Dazu möchte ich noch ein paar Sätze schreiben.

In der Regel arbeite ich in Active Directory-Umgebungen mit ein oder zwei Domaincontrollern. Hier ist die Konfiguration unproblematisch. Der PDC (Primäre Domain Controller) hat die FSMO-Rolle PDC-Emulator und ist somit für die korrekte Zeit der Domain verantwortlich da sich alle Clients mit diesem Zeitserver abgleichen. Solange alle gleich falsch gehen ist das unproblematisch. Gleichen aber z.B. Clientrechner ihre Zeit mit einer anderen  Zeitquelle ab und weicht diese Zeit vom Domaincontroller ab wird es zu Probleme mit Kerberos kommen. Der Dienst der für die Zeitsynchronisierung verantwortlich ist w32time. Wir begeben uns dazu in die Kommandozeile da Microsoft hierfür kein grafische Konfiguration bereitstellt. Alternativ wäre es auch möglich die Konfiguration über die Windows Registry durchzuführen. Mit dem Befehl

w32tm /config /manualpeerlist:TIMESERVER /syncfromflags:manual /reliable:yes /update

Hierbei ist TIMESERVER eine Variable für den oder die Zeitserver mit denen Sie abgleichen möchten. Aber legen wir los und Konfigurieren nun den Server.

Mit dem Befehl w32tm /query /source lassen wir uns die aktuelle Konfiguration anzeigen.

NTP Zeitserver Konfiguration 1

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